Datenschutz-Gastbeitrag: Wer skyped, sollte nicht über Angriffe jammern

von Sebastian Kraska

[IITR – 28.6.15] Kluge Konzepte schützen vor den Gefahren künstlicher Intelligenz. Gastbeitrag von Joachim Jakobs.

Die Sirenen im antiken Griechenland sollen auf einer Insel so schön gesungen haben, dass sich die vorbeifahrenden Seeleute nicht davon losreißen konnten und am Ende starben. Die Sirenen der Informationsgesellschaft klingen so: „Skype bietet Simultan-Übersetzung von Videotelefonaten“. Und das Bundesbildungsministerium lässt es sich nicht nehmen an diesem Gesang auf ihrer Internetseite teilzunehmen: „Unsere Kommunikationskultur hat sich tiefgreifend verändert. Mobiles Telefonieren, SMS, Skype-Konferenzen, Cloud Computing und der Austausch in Sozialen Netzwerken sind heute für viele unverzichtbar geworden.“ Professoren der Hochschule Weingarten bitten zu „offenen Skype Sprechstunden“ und die Computerbild jubelt: „Beinahe im Monatsrhythmus erscheinen neue Skype-Versionen für diverse Plattfomen.“

Schon in der Schule geht das los – die Lehrer erfahren unter der Überschrift „Skype im Unterricht“: „In diesem Unterrichtsvorschlag lernen Sie die kostenlose Telefonie-Software Skype der Firma Microsoft kennen. Nachdem der Umgang sowie die Vor- und Nachteile von Skype erläutert wurden, werden einige praktische Einsatzbeispiele für den Unterricht vorgestellt.“

Dieser Akzeptanzmarketing-Chor beeindruckt Viele: Ärzte, Anwälte, Apotheker, Autohäuser, Banken, Call-Center, Druckereien, Elektroinstallateure, Fernsehsender, Fotostudios, Gerichte, Hotels, Immobilienmakler, Ingenieure, Insolvenzverwalter, Journalisten, Krankenkassen, Leiharbeitsfirmen, Lohnsteuerhilfevereine, Mediengestalter, Notare, Optiker, Personalberater, Psychotherapeuten, Quizsendungen, Raumausstatter, Standesämter, Steuerberater, Tourismus-Unternehmen, Universitäten, Unternehmensberater, Versicherungsmakler, Werbeagenturen, Wirtschaftsprüfer und Zimmereien fallen der Kanonade zum Opfer und skypen mit ihrer Klientel ...

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