Bezahlter Sex ist kein Ehebruch

von Andreas Stephan

Eine betrogene Frau verklagte ihren Ehemann und deren Liebhaberin in Tokio wegen einer sieben Jahre andauernden Affäre auf Schmerzensgeld.

Der für diesen Fall zuständige Richter namens Masamitsu Shiseki hat die Klage der Ehefrau abgewiesen – und dies mit einer fragwürdigen Begründung: Da es für die Liebhaberin – sie ist Hostess und Bardame eines Nachtclubs – die lange Affäre eine rein geschäftliche Angelegenheit gewesen sei, mit der sie erreichen wollte, dass der wohlhabende Mann weiterhin den Club aufsuchen werde. Sie unterscheide sich von einer Prostitutierten nur darin, dass sie indirekt bezahlt werde und die Prostituierte direkt ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK