Kosten einer Kommanditanteilsübertragung – und ihre betriebliche Veranlassung

Gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 EStG sind Entnahmen alle Wirtschaftsgüter, die der Steuerpflichtige dem Betrieb für sich, für seinen Haushalt oder für andere betriebsfremde Zwecke entnommen hat. Betriebsausgaben sind demgegenüber Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind (§ 4 Abs. 4 EStG).

Die Auswechslung der Gesellschafter aufgrund einer Anteilsübertragung betrifft rundsätzlich nur das Gesellschaftsverhältnis. Der Betrieb der Gesellschaft bleibt dadurch in der Regel unberührt. Die Übernahme der den Gesellschaftern durch die Anteilsübertragung entstehenden Kosten ist daher regelmäßig nicht betrieblich veranlasst.

Dahinstehen kann dabei im hier vom Bundesfinanzhof entschiedenen Fall, ob und ggf. in welchen Fällen eine Gesellschaft ein steuerlich anzus Interesse an der Beteiligung einer bestimmten Person als Gesellschafter haben kann ...

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