Irreführende Aussagen über deutsches Bier in den USA

von Clemens Pfitzer

Irreführende Werbung kann in anderen Länder teuer werden. So musste sich Anheuser-Busch InBev in den USA gegen eine Sammelklage verteidigen, weil Beck’s in den USA als deutsches Bier bezeichnet wurde. Nun gab es eine interessante Einigung für alle Beck’s Trinker in den USA.

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Die 1873 gegründete und ursprünglich aus Bremen stammende Beck’s Brauerei wurde 2002 an die belgische Interbrew verkauft, welche dann mit der brasilianischen AmBev fusionierte und fortan InbEv hieß und mittlerweile mit Anheuser-Busch einen gemeinsamen Bierkonzern bildet. Im Jahre 2012 wurde die Produktion für Beck’s für den amerikanischen Markt nach St. Louis in den USA verlegt.

Gleichwohl stand auf der Verpackung weiterhin “German Quality beer” (Deutsches Qualitätsbier) und “Originated in Bremen, Germany” (stammt aus Bremen, Deutschland). Auch wurde mit dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 geworben. Zahlreiche Biertrinker in den USA fühlten sich hierdurch irregeführt, da sie dachten es handele sich um hochwertiges importiertes deutsches Bier und nicht um ein in Amerika gebrautes Bier.

Sammelklage

In Deutschland würde man im Fall einer irreführenden Werbung – und darum geht es hier – als Wettbewerber, Wettbewerbs- oder Verbraucherschutzverein den Werbenden auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz in Anspruch nehmen ...

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