„Fechterstellung“?! Kennen Sie nicht? Viele Handwerker schon…

von Thorsten Blaufelder

Jun 25

Arbeitet ein Handwerker jahrelang kniend in der sogenannten „Fechterstellung“, kann eine einseitige Kniegelenkarthrose als Berufskrankheit anerkannt werden. Dies hat das Sozialgericht Dortmund in einem am Dienstag, 23.06.2015, veröffentlichten Urteil entschieden und damit einem Gas- und Wasserinstallateur eine Verletztenrente zugesprochen (AZ: S 18 U 113/10).

In seinem Berufsleben hatte der Gas- und Wasserinstallateur einseitig kniend in der sogenannten „Fechterstellung“ insgesamt mehr als 13.000 Stunden bei einer Belastung von mindestens einer Stunde pro Schicht gearbeitet. Folge der einseitigen Kniebelastung war eine schmerzhafte Kniegelenkarthrose.

Der Handwerker wollte diese als Berufskrankheit anerkannt haben und verlangte von der zuständigen Berufsgenossenschaft eine Verletztenrente.

Diese lehnte den Anspruch jedoch wegen der Einseitigkeit der Beschwerden ab ...

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