Cybermobbing

von Jesko Baumhöfener

Cybermobbing in sozialen Netzwerken ist ein häufig diskutiertes Thema in den Medien. Es ist ein Phänomen, das in besonderem Maße Jugendliche betrifft.

Cybermobbing in unterschiedlichen Varianten

Cybermobbing kann dabei auf unterschiedliche Weise in Erscheinung treten. Es kann sich um Sticheleien aus dem privaten und beruflichen Umfeld handeln oder um einen Sturm der Entrüstung, den sogenannten „Shitstorm“, bei dem fremde Personen scheinbar völlig enthemmt und unter dem vermeidlichen Deckmantel der Anonymität beleidigen und beschimpfen.

Betroffen sind sowohl Personen des öffentlichen Lebens, als auch Privatpersonen, sogar Gewerbetreibende, die über Bewertungssysteme in Onlineshops und Auktionsplattformen ungerechtfertigt angegriffen werden und nachhaltig in ihrem Ruf als Händler geschädigt werden, was Gewinneinbußen zur Folge hat. Derartige ehrverletzende Äußerungen können bei den Betroffenen sogar psychische Folgeerkrankungen auslösen. In der Vergangenheit wurde mehrfach über Suizide unter Jugendlichen berichtet, die sich Anfeindungen im Netz ausgesetzt sahen. Cybermobbing kann daher strafrechtlich relevant sein und gegebenenfalls zivilrechtliche Ersatzansprüche begründen ...

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