Ärztin lästert über Patienten in Narkose – 500.000 Dollar Schadensersatz

von Stephan Weinberger

Ein Patient aus Reston im US-Bundesstaat Virginia wollte nach Angaben der “Washington Post” lediglich Anweisungen aufnehmen, die ihm seine Ärzte nach der Behandlung geben würden. Allerdings stellte der 42-Jährige fest, dass das gesamte Gespräch, auch während er unter Narkose behandelt wurde, aufgezeichnet wurde. Was er dort vom Operationsteam zu hören bekam, waren alles andere als freundliche Worte.

Als er die Aufnahme abhörte, waren darauf zahlreiche Beleidigungen und Ausfälligkeiten gegenüber dem Patienten zu hören. Das Operationsteam fühlte sich sicher, war der Patient doch eingeschlafen, ohne die Möglichkeit etwas zu hören. Doch hatte das Team zuvor die Hose des Patienten samt Smartphone in der Tasche unter den Operationstisch gelegt. Das Gerät zeichnete die herabwürdigende Diskussion auf. Die Zeitung präsentiert einen Teil des Mitschnitts auf ihrer Internetseite.

So ist eine 42 Jahre alte Anästhesistin mit den Worten “Während unseres OP-Vorgesprächs wollte ich Dir nach fünf Minuten ins Gesicht schlagen und Dich ein bisschen aufmischen” zu hören. Nachdem eine Assistentin einen Hautausschlag bei dem Mann festgestellt hatte, warnte die Narkoseärztin sie davor, diesen zu berühren, sonst könne sie “eine Syphilis oder so etwas an ihrem Arm bekommen“. Schließlich ergänzte sie: “Es ist wahrscheinlich Tuberkulose am Penis, also wird Dir nichts passieren ...

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