Was tun bei Phishing-E-Mails?

Sie stammen vermeintlich von der Deutschen Bank, Amazon oder PayPal und sehen mitunter erstaunlich echt aus. Phishing-E-Mails werden von Kriminellen genutzt, um Schadsoftware in Umlauf oder sensible Daten des Mail-Empfängers in Erfahrung zu bringen.

Wie funktionieren Phishing-E-Mails?

Phishing-E-Mails sind in zwei Varianten im Umlauf: Entweder enthält die E-Mail einen z.B. als Rechnung oder Mahnung getarnten Anhang, den der Empfänger öffnen soll. Die angehängte Datei ist dann mit einem Virus oder einem Trojaner verseucht, mit dem Öffnen wird diese Schadsoftware auf den Computer des Mail-Empfängers übertragen.

In der zweiten Variante wird der Empfänger über einen in der Phishing-E-Mail enthaltenen Link auf eine andere Webseite geleitet. Bei dieser Webseite handelt es sich um einen – meist täuschend ähnlichen – Nachbau der Startseite eines Onlinebanking-Portals oder der Anmeldeseite eines Online-Shops. Auf dieser gefälschten Webseite soll sich der Mail-Empfänger einloggen und damit seine Anmeldedaten preisgeben. Die dabei verwendeten Daten werden von den Kriminellen abgefangen und für eigene Zwecke missbraucht.

Bei beiden Varianten stammt die E-Mail nicht vom angegebenen Absender, sondern von meist im Ausland ansässigen Kriminellen.

Woran erkennt man eine Phishing-E-Mail?

Waren Phishing-E-Mails früher relativ leicht an einer Fülle von Tipp- und Sprachfehlern zu erkennen, ist die Identifizierung derartiger Mails mittlerweile weitaus schwieriger geworden. Auch die Kriminellen haben offensichtlich dazugelernt und verschicken E-Mails, die nach Sprachstil und Layout zumindest vom angegebenen Absender stammen könnten.

Kann der Empfänger die Mail nicht zuordnen, ist dies ein erstes Indiz für das Vorliegen einer Phishing-E-Mail. Auf den zweiten Blick zeigt sich oftmals auch, dass die Phishing-Mail nicht vom vermeintlichen Absender, sondern über eine dem Unternehmen nicht zuordenbaren E-Mail-Adresse verschickt wurde ...

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