Das Hickhack zwischen Zschäpe und ihren Verteidigern wirft die heikle Frage nach dem Anwaltsgeheimnis auf

von Bernd von Heintschel-Heinegg

Der Streit, an dem die Öffentlichkeit teilweise wörtlich über die über alle Schrifstücke verfügenden Medien teilnehmen kann (vgl faz.net), wirft folgende heikle Frage auf:

Darf ein Pflichtverteidiger, wenn um seine Entbindung gestritten wird, Internas aus den Gesprächen mit seinem Mandanten freigeben, ohne damit das Anwaltsgeheimnis zu verletzen, wie im Fall Zschäpe durch den Hinweis darauf, dass Zschäpe ihr exklusives Wissen nur fragmentarisch an die Verteidiger weitergebe, weshalb schon aus diesem Grund eine optimale Verteidigung gar nicht möglich sei (nach SPIEGEL ONLINE)? (Nebenbei bemerkt: Aus dem, was ich aus den Medien entnehme, vermag ich eine aktive Verteidigung nicht zu erkennen. Vielleicht bestätigt eines Tages das Urteil die bislang verfolgte Verteidigungsstrategie; ich befürchte allerdings, dass die Verteidigung nicht erkennt, in welche Richtung die Beweisaufnahme läuft) ...

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