Zukunft der Arbeit im Mittelstand und Konzern

von Boris Alles

Modernes Arbeiten ist in den Unternehmen angekommen – Die Zukunft der Arbeit bringt moderne Arbeitszeitgestaltung und Führungsstrukturen mit sich.

Unter dem Motto „Zukunft der Arbeit im Mittelstand und Konzern″ fand am 16. Juni 2015 der bereits 14. CMS-Arbeitsrechtskongress in Frankfurt am Main statt.

Der inhaltliche Schwerpunkt des diesjährigen Arbeitsrechtskongresses lag auf den sich weiter verändernden Vorstellungen von Bewerber/-innen und Mitarbeiter/-innen zur Gestaltung von Arbeitsbedingungen angesichts des demografischen und technischen Wandels und der voranschreitenden Globalisierung.

Das französische Modell im Arbeitsrecht: Besitzstand, Feriendörfer u.a.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein lebhafter und interessanter Dialog zwischen Stéphanie Godof von GE Healthcare Paris und unserem Frankfurter Kollegen Carsten Domke. Sie diskutierten das französische Modell im Arbeitsrecht und zeigten Unterschiede zum deutschen Arbeitsrecht auf. Besonders spannend waren hierbei die strukturellen Unterschiede bei der Rolle von Betriebsrat und Gewerkschaft. Obwohl der gewerkschaftliche Organisationsgrad in Frankreich sehr niedrig ist und durchschnittlich unter 5% liegt, spielen die Gewerkschaften aufgrund ihrer gesetzlich eingeräumten Rechte eine herausragende Rolle in der täglichen Betriebspraxis. Ihre Skepsis gegenüber Änderungen im Kontext „Zukunft der Arbeit″ stellt Unternehmen in der Alltagsarbeit vor viele Herausforderungen. Frankreich sei aus arbeitsrechtlicher Sicht oft ein „Land des Besitzstands″, so Stéphanie Godof.

Für eine lebhafte Diskussion sorgte auch die Tatsache, dass Betriebsräte in Frankreich von Gesetzes wegen ein Budget zur Wahrnehmung von kulturellen und sozialen Aufgaben zur Verfügung haben. Dieses wird oft genutzt, um den Mitarbeitern Urlaubszuschüsse oder Fitnesszuschüsse zu gewähren ...

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