Kleiner Unfall mit (manchmal) großer Wirkung – das erleichterte Beweismaß

Keiner ist gerne in einen Unfall verwickelt. Auto oder Motorrad sind beschädigt und man muss sich auf zahlreiche Telefonate und den Schriftverkehr mit der Haftpflicht-versicherung einrichten. Glücklicherweise wurde man nicht so schwer verletzt. „Nur“ ein Schleudertrauma oder eine Schulterprellung!

Rechtsanwältin Ines Gläser, Fachanwältin für Medizinrecht

Stellt sich dann nach einigen Tagen oder Wochen heraus, dass die vermeintliche Schulterprellung weitreichender ist, weil beispielsweise durch den Sturz auch Bänder und Sehnen in Mitleidenschaft gezogen wurden, muss sich der Geschädigte auf einen langen und beschwerlichen Heilungsweg einstellen

Bei den Verhandlungen mit der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners gibt es in solchen Fällen einiges zu beachten. Es handelt sich hierbei um das für den juristischen Laien zugegebenermaßen relativ unspektakuläre Thema des Beweismaßes der §§ 286 und 287 der ZPO (Zivilprozessordnung). Da die Beweisregeln jedoch einige Besonderheiten zugunsten des Geschädigten in sich bergen, lohnt sich ein kurzer Blick darauf ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK