Blogroll vom 22.06.2015

I. Kritik an der Europäischen Flüchtlingsgpolitik

30 Jahre Schengen-Abkommen – “Die Grenzsicherung bringt nichts. Null.” (Tagesspiegel v. 18.06.15)

Welchen Effekt hat die Grenzsicherung also?

“Sie erhöht die Preise und sie produziert Tote und Sklavenmärkte. Wir wissen nicht alles und wir wollen auch gar nicht alles wissen, was mit Migranten in Libyen passiert oder auf dem Sinai, das erreicht westliche Medien teils gar nicht. Der Handel mit der Flucht ist wie der Drogenmarkt ein Markt, auf dem sehr sehr viel Geld zu machen ist und der entsprechend superbrutalisiert ist. Die Brutalisierung der Transitrouten, auch Richtung Israel, hat in den letzten Jahren regelrechte Sklavenmärkte produziert, Leute werden entführt und versklavt oder gefoltert, um mit den Aufnahmen ihrer Qual Geld der Angehörigen zu erpressen. Wo Mobilität eingeschränkt wird, obwohl der Druck zur Wanderung bleibt, ist das eine selbstverständliche Folge. Die ganze scheinheilige Kampagne gegen Schleuser und Schlepper ist absurd.”

So viel kostet die Festung Europa (Süddeutsche v. 18.06.15)

Die EU setzt bei der Flüchtlingsproblematik seit Jahren vor allem auf das Prinzip der Abschreckung und der Abschottung. Das Datenprojekt Migrants Files hat zuletzt im Rahmen einer Recherche den Tod Tausender Flüchtlinge dokumentiert. Nun haben sich Journalisten aus 17 Ländern daran gemacht, die Kosten der Festung Europa zusammenzutragen.

Aktionsplan für Flüchtlinge – Nichts als Stückwerk (Taz v. 19.06.15)

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat die Beschlüsse des am Donnerstag in Berlin stattgefundenen Flüchtlingsgipfels von Bund und Ländern als unzureichend kritisiert. Geschäftsführer Günter Burkhardt bezeichnete den Aktionsplan gegenüber der taz als „Stückwerk“ ...

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