Rezension Zivilrecht: Versicherungsrechts-Handbuch

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension Zivilrecht: Versicherungsrechts-Handbuch

Beckmann / Matusche-Beckmann (Hrsg.), Versicherungsrechts-Handbuch, 3. Auflage, C.H. Beck 2015

Von RA, FA für Verkehrsrecht Sebastian Gutt

Von Handbüchern weiß man, dass sie umfangreich sind, sollen sie die doch sämtliche Bereiche des jeweiligen Rechtsgebiets abdecken. Nicht verwunderlich ist daher, dass das vorliegende Handbuch dann auch weit über 3.000 Seiten aufweist. Imposant!

Die Herausgeber sind Hochschullehrer an der Universität des Saarlandes. Ein Blick ins Autorenverzeichnis verspricht die geballte Kompetenz aus Lehre und Praxis. Unter den Autoren finden sich Ikonen des Versicherungsrechts wieder, z.B. Rixecker, der sich etwa für die Auswahl der versicherungsrechtlichen Entscheidungen in der zfs verantwortlich zeichnet. Zu erwähnen ist anstelle vieler auch noch der Verkehrs- und Versicherungsrechtler Heß, Anwaltskollege und durch Veröffentlichungen in beiden Rechtsgebieten bekannt. Zudem gehören weitere namhafte Versicherungsrechtler zum Bearbeiterkreis. Seit der Vorauflage sind auch neue Bearbeiter hinzugekommen, etwa Staudinger von der Universität Bielefeld. Alleine die Namen der Autoren/Bearbeiter lassen zweifelsfrei auf ein Höchstmaß an Fachwissen schließen.

Was ist neu? Die Vorauflage erschien kurz nach Erscheinen der VVG-Reform. Damals gab es selbstverständlich noch nicht zu allen Neuerungen aktuelle Rechtsprechung, so dass man z.B. zum Kürzungsrechts des Versicherers bei grober Fahrlässigkeit nur mutmaßen konnte, wie sich die Rechtsprechung entwickeln würde. Dies hat sich geändert. Mittlerweile ist weit überwiegend von einer gefestigten Rechtsprechung auszugehen, die eingearbeitet werden musste und wurde (Stand: Spätsommer 2014) ...

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