Eingabekontrolle – TOM und der Datenschutz Teil 5

von Jennifer Jähn

Heute erscheint der fünfte Teil unserer Beitragsreihe „TOM und der Datenschutz“. Nachdem wir uns bereits mit der Zutrittskontrolle, der Zugangskontrolle, der Zugriffskontrolle sowie der Weitergabekontrolle beschäftigt haben, widmen wir uns nun den technischen und organisatorischen Maßnahmen im Rahmen der Eingabekontrolle.

Was bezweckt die Eingabekontrolle?

Innerhalb der Eingabekontrolle soll, wie sich dem Wortlaut der Anlage zu § 9 Satz 1 Bundesdatenschutzgesetz unschwer entnehmen lässt, die nachträgliche Überprüfbarkeit und Feststellung gewährleistet werden, ob und von wem personenbezogene Daten in Datenverarbeitungssystemen eingegeben, verändert oder entfernt worden sind. Um dies auch tatsächlich garantieren zu können, ist die verantwortliche Stelle angehalten, die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von solchen Daten umfassend zu protokollieren. Nur damit lässt sich zuverlässig beantworten, wer wann mit welchen Mittel Zugriff auf etwas hatte. Insofern ist für die Nachvollziehbarkeit einer Eingabe, Änderung oder Löschung in der Regel ebenso die Angabe eines genauen Zeitpunktes erforderlich, obwohl dies in die Anlage gerade nicht mit aufgenommen wurde.

Wie die verantwortliche Stelle im Einzelnen die Aufzeichnungen erstellt bzw. protokolliert, also in manueller oder in automatisierter Form, bleibt letztendlich ihr überlassen ...

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