Von schlafenden und hungrigen Einbrechern und einem Smartphone

von Felix Menke

Immer wieder trifft man als Strafverteidiger auf teilweise skurrile Geschichten im Zusammenhang mit der Begehung von Straftaten.

So habe ich zuletzt auf der Website der Süddeutschen Zeitung von einem Einbrecher in Berlin gelesen, der anscheinend so betrunken war, dass er, nachdem er in eine Wohnung eingebrochen war, dort auf der Couch eingeschlafen ist.

Erst als der Besitzer der Wohnung mit der Polizei vor ihm stand, sei er aufgewacht und soll sogleich um etwas zu trinken gebeten haben, heißt es in dem Beitrag. Verständlich, denn nach übermäßigem Alkoholgenuss plagt einen bekanntlich der „Brand“.

Ich selber habe mal in einem Einbruchs-Verfahren verteidigt, bei dem die Ermittlungsbehörden meinem Mandanten mittels DNA-Abgleich auf die Schliche gekommen waren.

Dieser konnte bei einem Einbruch wohl der Versuchung nicht widerstehen, in eines der Brötchen zu beißen, welche ein Bäcker vor die Tür der Haustür deponiert hatte. Dummerweise ließ er das angebissene Brötchen dann am Tatort zurück, so dass die Polizei später seine DNA sichern konnte ...

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