Warum soll Griechenland eigentlich nicht aus der EU austreten (dürfen)?

API Eigenbericht.

Untertitel: Über die Reversibilität von Staatsakten.

Wie schrecklich, Griechenland zahlt die Schulden nicht zurück, – die Presseberichte überschlagen sich derzeit und tun so, als ob das Ende der Welt unmittelbar bevorsteht.

Ich denke, die EU müsste ohne Griechenland auch ganz gut klar kommen. Bei einem relativ problemlosen Austritt von Griechenland aus der EU werden sich viele Probleme ganz von alleine lösen.

Jedenfalls ist klar, daß eine Solidargemeinschaft, bei der einzelne Staaten sich nur die Rosinen heraus picken möchten, besser damit bedient ist, die Rosinenpicker auszuschließen. Warum wird also Griechenland so sehr nachgerannt?

Wer sich etwas mit der neueren Geschichte der EU beschäftigt, muss erkennen, daß Griechenland noch nicht einmal den EURO hätte einführen dürfen, denn das Haushaltsdefizit lag damals schon über drei Prozent *1). Insoweit werden hier nur die Konsequenzen nachgeholt, die sich damals eigentlich damals bereits zwingend aufgedrängt hatten.

Auch unter dem Gesichtspunkt der hier schon häufiger diskutierten Forderung nach Reversibilität u.a. von völkerrechtliche verbindlichen Staatsakten *2) und *3) halte ich einen Austritt von Griechenland aus der EU, solange die generellen Bedingungen der Staatengemeinschaft nicht mehr erfüllt werden (wollen) für durchaus sinnvoll.

Nur wirklich repressive System erlauben keine Reversibilität ...

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