Sparkasse Bamberg zu Schadensersatz verurteilt KANZLEI GÖDDECKE verhilft einem weiteren Anleger zu seinem Recht

Sparkasse Bamberg zu Schadensersatz verurteilt - KANZLEI GÖDDECKE verhilft einem weiteren Anleger zu seinem Recht

Der geschädigte Anlegers erhält nun von der Sparkasse Bamberg Schadensersatz in Höhe von rund 214.000,00 �. Dies entschied das OLG Bamberg mit Urteil vom 13. Mai 2015 (AZ.: 3 U 140/14). Die Sparkasse Bamberg hatte den klagenden Anleger nicht über die Rückvergütungen aufgeklärt, die diese im Rahmen zweier Fondszeichnungen erhalten hatte.

Der klagende Anleger hatte sich 2003 an der "HCI Schiffsfonds V GmbH & Co. KG" und 2007 an dem Lebensversicherungsfonds "HSC Optivita UK GmbH & Co. KG" beteiligt. In den jeweiligen Beratungsgesprächen hatte die Sparkasse den Kläger unstreitig nicht über die Rückvergütungen aufgeklärt, die sie für die beiden Zeichnungen erhielt.

Die Sparkasse war fälschlicherweise der Ansicht, dass die fehlende Aufklärung über Rückvergütungen für die Zeichnungen nicht ursächlich gewesen seien. Schließlich habe der Kläger bereits zuvor bei einer anderen Bank einen geschlossenen Fonds gezeichnet und daher gewusst, dass Banken Rückvergütungen erhielten und er habe dies gebilligt. Unabhängig von der Aufklärung über Rückvergütungen habe der Kläger die Fonds jedenfalls aus steuerlichen Gründen gezeichnet.

Dies beurteilte der Senat nach der persönlichen Anhörung des Anlegers anders. Dieser hätte bei ordnungsgemäßer Aufklärung keineswegs ohne weiteres die Beteiligungen gezeichnet, sondern zumindest über die Höhe der Vergütung verhandelt ...

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