Bilanzierung | Ein steuerlich nicht anerkanntes Angehörigen-Darlehen darf nicht als Verbindlichkeit passiviert werden

von Einspruch aktuell

| Das dem Betriebsinhaber von einem Angehörigen gewährte Darlehen, das zwar zivilrechtlich – mit Blick auf den Fremdvergleichs aber nicht steuerrechtlich – anzuerkennen ist, gehört nicht in das Betriebsvermögen, sondern in das Privatvermögen des Betriebsinhabers. Die Zinsen sind nicht als Betriebsausgaben abziehbar und die Darlehensvaluta selbst ist dem Privatvermögen des Betriebsinhabers zuzuordnen. Wenn und soweit die Darlehensvaluta dem betrieblichen Konto gutgeschrieben wird, ist sie in der Bilanz als Einlage zu erfassen nicht aber als Verbindlichkeit gegenüber Dritten (BFH 22.4.15, IV B 76/14). |

Der BFH wies damit die Nichtzulassungsbeschwerde des Finanzamts mangels grundsätzlicher Bedeutung zurück. Auch zur Rechtsfortbildung war die Revision nicht zuzulassen. Denn die nach Ansicht des FA gegebene Vergleichbarkeit mit dem Sachverhalt der Entscheidung BFH (6.10 ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK