Neue Anti-Geldwäscherichtlinie veröffentlicht

von Lea Siering

Am 5. Juni 2015 wurden die 4. Geldwäsche-Richtlinie (Richtlinie (EU) 2015/849) im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Korrespondierend dazu wurde ebenfalls die Verordnung (EU) 2015/847 über die Übermittlung von Angaben bei Geldtransfers und zur Aufhebung der (bisherigen Geldtransfer-)Verordnung (EU) Nr. 1781/2006 veröffentlicht.

Die neue Geldwäsche-Richtlinie verfolgt einen risikobasierten Ansatz; insbesondere soll mit der Richtlinie der gezielte Austausch von Informationen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene weiter verbessert werden.

Nach der Richtlinie sind die EU-Mitgliedstaaten etwa erstmals verpflichtet, ein zentrales Register mit Informationen zu den Nutznießern (den sog. „wirtschaftlich Berechtigten“) von Unternehmen, Trusts und anderen Rechtspersonen einzurichten. Dieses zentrale Register muss für die zuständigen Behörden und die zentralen Meldestellen, für „Verpflichtete“ wie etwa Banken im Rahmen der Erfüllung der Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden und für alle Personen und Organisationen, die ein „berechtigtes Interesse“ nachweisen können, ohne Einschränkung zugänglich sein ...

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