Lohn oder kein Lohn!?

von Jan Hofer

Mit “Ich bin dann mal weg!” verabschiedet sich so mancher Arbeitnehmer, ohne dass die gesetzlichen Vorgaben, insbesondere die Schriftform, für das Jobende beachtet werden. Wenn keine klare Regelung erfolgt, glaubt der abwanderungswillige Mitarbeiter vielleicht, die Hand weiter aufhalten zu können.

Ich wandere aus!

Ein Kraftfahrer wollte so schnell wie möglich zu seiner Freundin nach Hessen umziehen und vereinbarte mit seinem gutmütigen Chef aus dem Frankenland, dass ein Verwandter seine Touren übernehmen werde. Ob eine schriftliche Kündigung zusätzlich besprochen und zugestellt war, blieb später unklar.

Ich brauch’ Geld!

Da vermutlich nach dem Umzug schnell finanzielle Schwierigkeiten beim Lkw-Fahrer auftraten, erinnerte sich dieser daran, dass bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses eigentlich die Schriftform beachtet werden muss. Er war daher plötzlich der Meinung, dass er noch ein gültiges Arbeitsverhältnis habe, weshalb sein Chef nun auch weiter Lohn zahlen müsse.

Der jetzt nicht mehr so gutmütige Arbeitgeber verweigerte dies, so dass sich letztendlich das Landesarbeitsgericht Nürnberg mit diesem Streitfall befassen musste ...

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