Amtsrichterin des AG Homburg folgt im Rechtsstreit gegen die HUK-COBURG nicht der Rechtsprechung der Berufungskammer Saarbrücken unter Vorsitz des Herrn Freymann, sondern richtet sich nach OLG Saarbrücken und BGH und verurteilt zur Zahlung restlicher Sachverständigenkosten mit Urteil vom 21.10.2014 – 4 C 49/14 (10) -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,

hier veröffentlichen wir ein positives Urteil aus Homburg zu den Sachverständigenkosten gegen die HUK-COBURG. Bekanntlich liegt Homburg an der Saar – und damit im Landgerichtsbereich Saarbrücken. Die erkennende Amtsrichterin des AG Homburg hat jedoch der Rechtsprechung der Berufungskammer des Landgerichts Saarbrücken unter Vorsitz des Herrn Richter Freymann die Gefolgschaft verweigert. Damit stellt sich heraus, dass die nachgeordneten Amtsgerichte im Saarland nicht unbedingt der – unsinnigen – Rechtsprechung der Freymann`schen Berufungskammer folgen. Zwar sind Richterinnen und Richter unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen. Aber es gehört schon eine Menge Mut dazu, von der Rechtsprechung des direkt übergeordneten Gerichts abzuweichen, es sei denn, der erkennende Richter bzw. die erkennende Richterin hält die Rechtsprechung des übergeordneten Gerichts für gesetzeswidrig. So ist es offensichtlich hier geschehen, als die erkennende Amtsrichterin – zu Recht und mit Recht – auf die zutreffende Rechtsprechung des OLG Saarbrücken abstellte und den diversen Entscheidungen des BGH folgte. Lest selbst das Urteil aus dem Saarland und gebt dann bitte Eure Kommentare ab.

Viele Grüße Willi Wacker

4 C 49/14(10)

Amtsgericht Homburg

Urteil

Im Namen des Volkes

In dem Rechtsstreit

Klägerin

gegen

Beklagte

hat das Amtsgericht Homburg durch die Richterin am Amtsgericht K. im vereinfachten Verfahren gemäß § 495 a ZPO am 21.10.2014

für Recht erkannt:

1. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 142,35 € nebst Zinsen in Höhe von 5 %- Punkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem 19.06.2014 zu zahlen.

2. Die Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.

3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Tatbestand

Auf die Darstellung des Tatbestands wird gemäß §§ 313 a Abs. 1 S ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK