LG Kiel: Restguthaben von Prepaid-Karten muss ohne künstliche Hürden erstattet werden

Das Restguthaben von Prepaid-Karten muss ohne künstliche Hürden erstattet werden. Insbesondere ist es unzulässig, den Ausgleich dadurch bewusst zu erschweren, dass der Verbraucher die Original-SIM-Karte zurückzusenden oder eine Kopie des Personalausweises vorzulegen hat (LG KIel, Urt. v.). 19.05.2015 - Az.: 8 O 128/13).

In den AGB von mobilcom-debitel war u.a. geregelt, dass der Nutzer einer Prepaid-Karte sein Restguthaben nur dann zurückerhält, wenn er die Original-SIM-Karte zurücksendet und/oder eine Kopie seines Personalausweises übermittelt.

Das LG Kiel hat dies als unzulässig angesehen, da hierdurch bewusst künstliche Hürden aufgebaut würden, die den Verbraucher dazu veranlassen würden, sein Restguthaben nicht heraus zu verlangen ...

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