Einschlafen am Arbeitsplatz nicht immer ein Kündigungsgrund

von K&K Bildungsmanufaktur

Wer am Arbeitsplatz einschläft, dem kann eine ordentliche Kündigung drohen. Dem Arbeitgeber ist nicht zuzumuten, dass der Mitarbeiter während der Arbeitszeit schläft, da dieser währenddessen nicht die Arbeitsleistung erbringt, für die er laut Arbeitsvertrag entlohnt wird. Nach einer vorausgegangenen Abmahnung folgt meist die fristlose Kündigung gemäß § 626 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Das es nicht immer so enden muss, zeigt das folgende Urteil des LAG Köln.

Der Klägerin war von der Deutschen Bahn gekündigt worden, weil sie bei der Arbeit eingeschlafen war und erst einige Stunden später die Arbeit wieder aufgenommen hatte. Die 30-Jährige Bordbistro-Mitarbeiterin hatte bereits am Morgen des fraglichen Tages gegenüber dem Zugchef und der Restaurantleitung über Unwohlsein geklagt, wollte sich jedoch nicht krankschreiben ...

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