Was die “Bild”-Zeitung so alles weiß: “Fahrer können sich mit Smartuhr strafbar machen” (?)

von Detlef Burhoff

entnommen wikimedia.org Urheber Jojoball89

Auf BILD.de ist vor einigen Tagen unter der Überschrift:”Apple Watch & Co. im Straßenverkehr Fahrer können sich mit Smartuhr strafbar machen” ein Beitrag erschienen, in dem es u.a. hieß:

Wer beim Autofahren mit seiner Smartwatch telefoniert oder schreibt – und dabei von der Polizei erwischt wird – muss Strafe zahlen. Wer ausschließlich die Uhr-Funktion nutzt, dem drohe aber keine Geldstrafe. Das sagte ein Pressesprecher der Polizei Berlin am Freitag der BILD. „Benutzt der Fahrer das Gerät ähnlich wie ein Mobiltelefon oder bedient die Programme, dann ist das unzulässig im Sinne der Vorschriften“, sagte der Sprecher. Dem Fahrer drohe dann eine Geldstrafe in Höhe von 60 Euro und ein Punkt in Flensburg.”

Na, da war ich dann aber doch ein wenig erstaunt. Nicht darüber, dass eine Geldstrafe” droht – wenn überhaupt bei einem Verstoß gegen § 23 Abs. 1a StVO, um den es dann wohl gehen soll eine Geldbuße, aber solche “Kleinigkeiten” werden in der Berichterstattung eh meist übersehen. Nein, erstaunt darüber, dass die “Polizei Berlin” – wer immer das ist – offenbar davon ausgeht, dass bei der Benutzung einer “Smart-Uhr” beim Führen eines Kraftfahrzeuges die Voraussetzungen des § 23 Abs. 1a StVO erfüllt sind.

Da muss man sich dann aber bitte auch mal die Vorschrift ansehen und schauen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Tut man das, stößt man als erstes auf den Begriff des “Mobil- oder Autolefens”. Und schon da hängt es bei mir ...

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