AG Leipzig verurteilt erneut HUK-COBURG Allgemeine Versicherung AG zur Zahlung restlichen Schadensersatzes nach unverschuldetem Verkehrsunfall in Form der noch nachzuzahlenden restlichen Sachverständigenkosten mit Urteil vom 19.3.2015 – 110 C 8825/14 -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,

zum Wochenanfang veröffentlichen wir für Euch hier gleich noch ein Urteil aus Leizig zu den Sachverständigenkosten gegen die HUK-COBURG. Die HUK-COBURG läßt es bewußt auf Rechtsstreite ankommen, wenn es darum geht, dass Sachverständigenkosten durch die HUK-COBURG rechtswidrig gekürzt werden. Das nennt man nicht nur Beratungsresistenz, sondern auch Unwirtschaftlichkeit. Die HUK-COBURG verlangt doch bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit die Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsprinzips bei den Unfallopfer, als ob diese verpflichtet seien, zugunsten des “armen” Haftpflichtversicherers zu sparen. Das Gegenteil ist der Fall. Sie selbst hält sich aber nicht an die gebotene Wirtschaftlichkeit, nämlich die von den Versicherten gezahlten Beträge sorgsam zu verwalten. Immerhin sind die Beträge ihr anvertraut zur wirtschaftlichen Geschäftsführung. Aber wie es so ist, bei der HUK-COBURG zählt offenbar nur das, was ihr nützt. Entsprechend klar und deutlich hat das erkennende Gericht die HUK-COBURG Allgemeine Versicherung AG in die Schranken des Rechts verwiesen. Im Ergebnis gab es daher in Leipzig wieder “einen kurzen Prozess” für das rechtswidrige Ansinnen der HUK-COBURG. Lest selbst und gebt bitte Eure Kommentare ab.

Viele Grüße und eine schöne Woche. Willi Wacker

Amtsgericht Leipzig

Zvilabteilung I

Aktenzeichen: 110 C 8825/14

Verkündet am: 19.03.2015

IM NAMEN DES VOLKES

ENDURTEIL

In dem Rechtsstreit

– Klägerin –

gegen

HUK-COBURG-Allgemeine Versicherung AG, Bahnhofsplatz, 96450 Coburg

– Beklagte –

hat das Amtsgericht Leipzig durch Richter am Amtsgericht T. auf Grund der mündlichen Verhandlung vom 05.03.2015 gemäß § 313a ZPO am 19.03.2015

für Recht erkannt:

1. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klägerin 151,35 € zzgl ...

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