Beinahe gewann der diebische Anwalt

25.000 unterschlug ein Anwalt von seiner Mandant­schaft, einem Mari­huana-Händler, dann ging er pleite. Im Insol­venzver­fahren verlor der Händler nach dem Clean Hands-Grund­satz die Rück­forde­rung. Unclean Hands ist eine abso­lute Einrede im jahr­hunder­tealten Equity-Recht. Wie kann die Hand des Händ­lers sauber sein, wenn sein Han­del ille­gal ist? Das Konkurs­gericht als Equity-Gericht sah keine andere Alter­native als die Abwei­sung der For­derung.

Wegweisend ist daher die Entscheidung des Bundes­berufungs­gerichts des neunten Bezirks der USA in San Fran­cisco im Fall North­bay Well­ness Group Inc. v. Beyries. Anders als im Common Law, in dem bei­spiels­weise eine Haf­tungsver­teilung unter Berück­sichtigung des antei­ligen Ver­schuldens mög­lich ist, gibt es im Equity Recht nur ein Alles oder Nichts ...

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