Persicope, Meerkat und Co. – Warum wir beim Live-Streaming keine Sendelizenz gebrauchen können – Rettung für Diekmann und Böhmermann?

von Karsten Gulden

Bild Boss Kai Diekmann macht es genauso wie ZDF-Boy Böhmermann: Übertragung von Inhalten via Live-Streaming. Das Live-Streaming von Inhalten via Periscope, Meerkat und Co. bietet ungeahnte Möglichkeiten für den Journalismus, Unternehmen und auch den Otto-Normalverbraucher. Das Erfordernis einer Sendelizenz könnte den Fortschritt beenden, bevor er ins Rollen kommt. Soweit darf es nicht kommen.

Wir haben bereits darüber berichtet, dass mit dem Live-Streaming von Inhalten Probleme für die Streaming-Anbieter entstehen können und wohl auch werden. Die urheber- und medienrechtlichen Problematiken stellen uns vor Hürden, die aber zu überwunden sind, so dass alle Beteiligten zufrieden sein können.

Unüberwindbar erscheint uns jedoch die Problematik, dass der Nutzer, der einen Stream überträgt, in Deutschland unter Umständen eine Sendelizenz benötigt. Ein Blick in die §§ 20 Abs. 1, 2 Abs. 1 und Abs. 3 Rundfunkstaatsvertrag legt diese Vermutung nahe, so Rechtsanwalt Röttger.

Das kann und darf nicht sein, wenn wir global nicht ins Hintertreffen geraten wollen.

Rechtsanwalt Röttger:

Viele werden sich fragen, was zum Geier hat Live-Streaming per Periscope oder Meerkat bitte mit Rundfunk à la ARD, ZDF, RTL und Co ...Zum vollständigen Artikel


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