Weitergabekontrolle – TOM und der Datenschutz Teil 4

von Bettina Kraft

Heute setzt sich unsere Serie „TOM und der Datenschutz“ fort. Über die Zutrittskontrolle, die Zugangskontrolle und die Zugriffskontrolle konnten Sie bereits in unseren ersten drei Teilen lesen. Heute wird das Augenmerk auf die Weitergabekontrolle gelegt.

Was ist das Ziel der Weitergabekontrolle?

Die Weitergabekontrolle dient, wie der Name bereits vermuten lässt, der Datensicherheit, wenn personenbezogene Daten weitergegeben werden. Durch eine effektive Weitergabekontrolle sollen die Integrität und die Vertraulichkeit während der Weitergabe gewährleistet sein. Vor allem dürfen während der Datenübermittlung oder des Transportes die Daten nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden. Des Weiteren soll der Empfänger der Daten ausreichend geprüft und festgestellt werden. Dabei umfasst die Weitergabekontrolle jede Art von Übermittlung, auch eine Datenverarbeitung innerhalb der verantwortlichen Stelle. Ebenso berührt die Weitergabekontrolle in der Regel auch immer die Auftragsdatenverarbeitungsverhältnisse nach § 11 BDSG zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber. Kurz gesagt: Die Weitergabekontrolle bestimmt zulässige Empfänger der Daten und Übertragungswege.

Welche Maßnahmen können für eine datenschutzkonforme Weitergabekontrolle getroffen werden?

Um eine missbräuchliche Nutzung von Daten zu verhindern, hat eine Übertragungskontrolle, eine Transportkontrolle und eine Übermittlungskontrolle stattzufinden ...

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