Rezension Zivilrecht: Materielles Zivilrecht im Assessorexamen

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension Zivilrecht: Materielles Zivilrecht im Assessorexamen

Kaiser / Kaiser / Kaiser, Materielles Zivilrecht im Assessorexamen, 7. Auflage, Vahlen 2014

Von Rechtsreferendar Arian Nazari-Khanachayi, LL.M. Eur., Heidelberg

Wer die Erste Juristische Staatsprüfung bestanden hat und seinen juristischen Vorbereitungsdienst absolviert/absolvieren darf, dem muss man wohl kaum die Bedeutung des materiellen (Zivil-)Rechts erklären: Nur mit dieser Materie lassen sich die zu bearbeitenden Lebenssachverhalte dem vom Gesetzgeber vorgesehenen Interessenausgleich zuführen, sei es zwischen zwei Privaten im Zivilrecht oder zwischen Privaten und dem Staat im Öffentlichen Recht, respektive im Strafrecht. In der Ausbildung von Nachwuchsjuristen wird dann im Vorbereitungsdienst diese Materie mit dem prozessualen Recht ergänzt, sodass die Lebenssachverhalte mit dem materiellen Recht zu beurteilen sind und durch das richtige prozessuale Recht durch die Rechtspflegeorgane des Staates flankiert werden. Das materielle Recht soll daher idealerweise aus dem Studium mitgebracht werden und wird daher vorausgesetzt. Nichtsdestotrotz ändert sich dieses Recht, der Rechtskandidat vergisst ggf. bestimmte Aspekte oder hat schlicht Lücken zu schließen. Genau in diese Kerbe schlagen Bücher, die das materielle Recht in einem Gebiet für Rechtsreferendare aufbereiten: Hierhin gehört auch das im Hause Vahlen erschienene Skript von Herrn Rechtsanwalt Torsten Kaiser, Seminarleiter bei den Kaiserseminaren und Mitherausgeber der JA, Herrn Vorsitzenden RiLG a.D. Horst Kaiser, Ehem. AG-Leiter für Referendare, Ehem. Mitglied des Gemeinsamen Prüfungsamtes Nord für das Assessorexamen und Seminarleiter bei den Kaiserseminaren, und Herrn RiLG Jan Kaiser, Seminarleiter bei den Kaiserseminaren ...

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