LL.M – Welche Möglichkeiten gibt es?

von Talentrocket News

Was ist der LL.M?

LL.M steht für die Kurzform des lateinischen „Magister Legum“, wobei das „LL“ von der englischen Pluralform „Master of Laws“ abgeleitet wird. Der LL.M ist für deutsche Jurastudenten ein sogenannter postgradualer Aufbaustudiengang. Das bedeutet, den LL.M kann man nur „on-top“ zu seinem Jurastudium erwerben, nicht aber als alleinstehenden Studienabschluss. Grundsätzlich ist der LL.M also ein zusätzlicher Studienabschluss nach dem erfolgreichen Jurastudium und dient der ausgewählten Themenspezialisierung.

Warum sollte man einen LL.M machen?

Die Vorteile, die man aus einem LL.M ziehen kann, sind vielfältig.

Wer sich die Anforderungsprofile von Großkanzleien und Co. einmal ansieht, der stößt auf Floskeln wie „Verhandlungssicheres Englisch wird vorausgesetzt“ oder „Auslandsaufenthalte erwünscht“. Auch der LL.M oder eine Promotion sind als Zusatzqualifikationen immer beliebter bei den Arbeitgebern. Für Studenten, die das Ziel haben, in einer größeren Sozietät zu arbeiten, ist ein LL.M also mehr als sinnvoll. Zudem wird die Zusatzqualifikation bei Großkanzleien, wenn sie nicht bereits Einstiegsvoraussetzung ist, mit bis zu 10.000 Euro mehr Einstiegsgehalt vergütet, ein LL.M kann sich also durchaus auch finanziell direkt lohnen.

Auf eine freie Stelle erhalten die Personalverantwortlichen meist eine Vielzahl von Bewerbungen. Gerade hier kann eine fachliche Zusatzqualifikation bei ansonsten ähnlichen Bewerberprofilen den Unterschied machen und dir den Vorzug vor anderen Bewerbern verschaffen. Der LL.M kann tatsächlich etwas schlechtere Examina ausgleichen, aber auch Prädikatsexamen noch einmal aus der „Masse“ der Prädikatsexamen auf ein noch höheres Niveau heben. Er kann also durchaus als Karriere-Katalysator bezeichnet werden!

Nahezu unverzichtbar wird der LL ...

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