Bürgel Schuldenbarometer 2015 (1. Quartal): Weniger Privatinsolvenzen

Die Wirtschaftsauskunftei Bürgel hat zum 01.06.2015 die Ergebnisse für das erste Quartal für ihr Schulden­barometer 2015 veröffentlicht. Die wesentliche Erkenntnis ist: Die Zahl der Privatinsolvenzen sinkt, wie in den vorangegangenen Jahren auch, weiter. Damit setzt sich der positive Trend der letzten Jahre fort.

Schuldenbarometer 2015: Mehr Insolvenzen im Norden und bei Männern

Noch immer zeigt das Ergebnis vom Schuldenbarometer 2015 deutlich: Der Norden Deutschlands muss häufiger in die Insolvenz als der Süden. Negativer Spitzenreiter der Bundesländer ist Bremen gefolgt von Niedersachsen und Hamburg. Die wenigsten Meldungen hatte Thüringen vor Bayern und Baden-Württemberg.

Dieses Ergebnis stellte auch der Schuldneratlas der Creditreform fest. Mehr dazu in unserem Blog-Beitrag zum Schuldneratlas 2014 .

Ebenso wie die Nord-Süd-Differenz setzt sich auch ein weiterer Trend der letzten Jahre fort. Ein Blick auf das Geschlecht im Schuldenbarometer 2015 zeigt: Männer müssen noch immer häufiger die Verbraucherinsolvenz als letzten Ausweg wählen als Frauen.

Zahl der Privatinsolvenz von über 61-Jährigen geht zurück

Vor allem im Jahre 2014 machte das Schuldenbarometer deutlich, dass besonders ältere Menschen vermehrt keine andere Möglichkeit sahen, als die Verbraucherinsolvenz anzumelden. Die aktuellen Zahlen offenbaren jedoch einen Rückgang der Anzahl über 61-Jähriger, die dieses Mittel der Entschuldung wählen mussten. Im Vergleich zum Vorjahr konnte ein Rückgang von -8,6 % festgestellt werden. Der größe Rückgang wurde mit -11,4 % in der Altersgruppe 41-50 Jährige verzeichnet ...

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