Mephisto - Fall, BVerfGE 30, 173 ff.

Die Lösungsskizze

A. Zulässigkeit

I. Zuständigkeit BVerfG gem. Art. 93 Abs. 1 Nr. 4a GG (+) Revisionsurteil des BGH = Akt der Judikative

II. Beschwerde- oder Grundrechtsfähigkeit gem. § 90 Abs. 1 BVerfGG (+) gem. Art. 19 Abs. 3 S. 1 GG

III. Beschwerdebefugnis gem. § 90 Abs. 1 BVerfGG (+)

IV. Eigene, gegenwärtige und unmittelbare Betroffenheit gem. § 90 Abs. 1 BVerfGG (+)

V. Rechtswegeerschöpfung gem. § 90 Abs. 2 S. 1 BVerfGG (+)

VI. Antrag gem. §§ 126 BGB und 23 BVerfGG, Frist gem. § 93 BVerfGG (+)

VII. Zwischenergebnis

B. Begründetheit Verletzung Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG

I. Schutzbereich Literarisches Werk = Kunstwerk (+)

II. Eingriff gezielt, unmittelbar und nicht unerheblich (+)

III. Schranken

1. formellen und materielle Verfassungsgemäßigkeit (+)

2. Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG der A kollidiert mit Art. 2 Abs. 1 GG und Art. 1 Abs. 1 GG des G Abwägung der Meinungs- und Kunstfreiheit der A mit dem Persönlichkeitsrecht des G

3. Ergebnis

IV. Gesamtergebnis

Gutachten

Die Verfassungsbeschwerde hat Erfolg, wenn sie zulässig und begründet ist.

A. Zulässigkeit

Die Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde der A richtet sich nach Art. 93 Abs. 1 Nr. 4a GG und §§ 90 ff. BVerfGG.

I. Zuständigkeit BVerfG gem. Art. 93 Abs. 1 Nr. 4a GG

Erforderlich ist zunächst, dass das BVerfG gemäß Art. 93 Abs. 1 Nr. 4a GG zuständig ist. Dies ist dann der Fall, wenn die A behauptet, durch einen Akt der öffentlichen Gewalt in ihren Grundrechten oder einem ihrer in Artt. 20 Abs. 4, 33, 38, 101, 103 und 104 GG garantierten Rechten verletzt zu sein. Die A macht geltend, in ihren Grundrechten der Meinungs- und Kunstfreiheit durch das Revisionsurteil des BGH ungerechtfertigt beeinträchtigt zu sein. Bei der Meinungs- und Kunstfreiheit handelt es sich um Grundrechte der Klägerin gem. Artt. 5 Abs. 1 u. 3 GG ...

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