Blogroll vom 01.06.2015

I. Reaktionen auf die Verteilungspläne der EU

Pro Asyl zur europäischen Quotendebatte (Pressemitteilung v. 27.05.15)

„Kein Syrer, dessen Familie in Deutschland lebt, wird sich freiwillig in Staaten wie Ungarn, Polen oder Estland verteilen lassen. Menschen dürfen nicht wie Stückgut in Europa hin- und hergeschoben werden“, forderte Günter Burkhardt. Als Folge einer starren Verteilung würden Flüchtlinge mit Hilfe von Schleppern weiterhin kreuz und quer durch Europa reisen. Dies wäre keine Verbesserung gegenüber dem jetzigen Dublin-System, dessen Scheitern immer deutlicher wird.

EU-Flüchtlingspolitik – “zutiefst unsolidarische Regelung” (Deutschlandfunk v. 27.05.15)

Der Europareferent der Flüchtlingsorganisation Pro Asyl, Karl Kopp, hat die Pläne der EU-Kommission zur Umverteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU kritisiert. Die Menschen könnten nicht zwangsverteilt werden, sagte Kopp im DLF. Er forderte ein neues europäisches System der Flüchtlingsaufnahme.

Migration – wir alle sind Flüchtlingskinder (Der Freitag v. 29.05.15)

Wenn man sich bewusst macht, welche Strapazen Flüchtlinge, die nach Europa kommen, auf sich genommen haben, welche Erlebnisse, Traumata und existenzielle Not sie zu der Entscheidung veranlasst haben, ihre Heimat zu verlassen, wird die Tatsache, dass sie eben nicht mit offenen Armen empfangen werden, unverständlich, geradezu unmenschlich. Dabei sind wir Europäer doch auch nur hier, weil wir irgendwann hierhin eingewandert sind. Geflohen vor den widrigen Bedingungen in unserer alten Heimat.

II. Zur Situation von Geflüchteten in Deutschland

Betreuungszentren haben Geldsorgen (Süddeutsche.de v. 25.05.15)

Ein großer Teil der Flüchtlinge, die derzeit in der Bundesrepublik ankommen, erhält keine ausreichende medizinische Hilfe ...

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  • EU-Flüchtlingspolitik - "Zutiefst unsolidarische Regelung"

    deutschlandfunk.de - 10 Leser - Der Europareferent der Flüchtlingsorganisation Pro Asyl, Karl Kopp, hat die Pläne der EU-Kommission zur Umverteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU kritisiert. Die Menschen könnten nicht zwangsverteilt werden, sagte Kopp im DLF. Er forderte ein neues europäisches System der Flüchtlingsaufnahme.

  • Containerdörfer in Buch: Nicht ganz willkommen

    taz.de - 25 Leser - Seit einem Monat wohnen Geflüchtete in Buch. Dort reichen die Reaktionen von Ablehnung bis zu Unterstützung.

  • Flüchtlinge als Feinde - Das Erbe der Pegida-Bewegung

    deutschlandradiokultur.de - 13 Leser - Pegida hat die Ablehnung von Flüchtlingen salonfähig gemacht, meint der Politologe Thilo Schmidt: Erst marschierte Pegida, dann zeigten vermehrt Politiker "Verständnis" für die "Sorgen der Menschen". Dann brannten und brennen Asylbewerberheime.

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