Das Wissenschaftslektorat – Was darf ich und was nicht?

Wir freuen uns, heute einen weiteren Gastbeitrag von ###

Das wissenschaftliche Arbeiten ist bereits fester Bestandteil der Vorbereitung auf das Abitur. Vor allem aber für diejenigen, die danach den Weg eines Studiums einschlagen, wird die Frage nach dem korrekten wissenschaftlichen Arbeiten zum zentralen Bestandteil ihres Werdegangs. Dabei stellt sich für den Studenten bereits früh die Frage nach den Verboten und dem was erlaubt ist. Insbesondere mit dem Lektorat verbindet sich für viele Studenten die Gefahr in einem rechtlichen Graubereich zu agieren. Eine Unsicherheit, die mit dem folgenden Artikel genommen werden kann.

Was ist Wissenschaftslektorat?

Unterschieden wird grundsätzlich zwischen verschiedenen Formen des Lektorats. Die zwei größten Felder betreffen das Werbelektorat und das Wissenschaftslektorat. Das Wissenschaftslektorat findet hauptsächlich bei akademischen Abschlussarbeiten wie Magister (Master)-, Diplom und Doktorarbeiten Anwendung. Hierbei ergeben sich jedoch einige rechtliche Schwierigkeiten, die im Wesentlichen auf die ungenauen Angaben seitens der Bildungseinrichtungen über das, was erlaubt und das, was verboten ist, zurückzuführen sind. Die Konsequenzen tragen Studenten und Prüfungsämter gleichermaßen.

Im Einzelnen umfasst das Wissenschaftslektorat die stilistische Überarbeitung eines wissenschaftlichen Textes. Der Lektor eines Lektoren-Unternehmens oder einer Agentur versichert mit seinem Werkvertrag, dass er an dem Inhalt selbst keine Modifikationen vornimmt. Dieser Lektoren-Vertrag bildet die konkrete rechtliche Grundlage für das Lektorat. Durch den Arbeitsvertrag, der in der Regel ein Unterfall eines Dienstvertrags gem. § 611 BGB ist, verpflichtet sich der Lektor (Arbeitnehmer) zur Entrichtung der geschuldeten Arbeitsleistung. Der Arbeitgeber hingegen entrichtet die vereinbarte Vergütung ...

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