StMJ: Erweitertes Führungszeugnis – Bayerns Justizminister Bausback setzt sich bei Justizministerkonferenz für unbürokratisches Verfahren zur Überprüfung Ehrenamtlicher in der Kinder- und Jugendarbeit ein

29. Mai 2015

“Mit einer Unbedenklichkeitsbescheinigung Kinder und Jugendliche schützen und zugleich Ehrenamt stärken!”

Bayerns Justizminister Prof. Dr. Bausback wird sich bei der Frühjahrstagung der Justizministerkonferenz am 17. und 18. Juni in Stuttgart für ein unbürokratisches Verfahren bei der Überprüfung Ehrenamtlicher in der Kinder- und Jugendarbeit einsetzen.

Bausback: “Es ist sehr wichtig, dass wir unsere Kinder und Jugendlichen in ihrem Alltag in den Vereinen und Verbänden bestmöglich schützen. Es ist daher völlig richtig, dass nach geltendem Recht Personen, die wegen Sexual- und Jugendschutzdelikten vorbestraft sind, nicht mit Aufgaben der Kinder- und Jugendarbeit betraut werden dürfen!”

Gleichzeitig sollten allerdings nicht unnötig bürokratische Regelungen die Attraktivität des Ehrenamtes schmälern:

“Es leuchtet mir nicht ein, warum Personen, die im Kinder- und Jugendbereich tätig sein wollen, derzeit durch Vorlage eines sogenannten erweiterten Führungszeugnisses höchstpersönliche Daten offenlegen müssen, die für ihre ehrenamtliche Tätigkeit gar nicht relevant sind ...Zum vollständigen Artikel

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