StMGP: Huml für besseren Schutz Jugendlicher vor E-Zigaretten – Bayerns Gesundheitsministerin wirbt zum Weltnichtrauchertag für konsequenten Verzicht aufs Rauchen

29. Mai 2015

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai auf mögliche Gefahren durch E-Zigaretten hingewiesen. Huml betonte am Freitag in München:

“E-Zigaretten und E-Shishas dürfen nicht verharmlost werden. Denn sie können insbesondere für Kinder und Jugendliche ein Einstieg in die Nikotinsucht sein. Ferner können sie nach bisherigen Erkenntnissen krebserregende Stoffe enthalten.” Die Ministerin fügte hinzu: “Bayern setzt sich bereits seit Monaten dafür ein, dass der Bund die bisherige Gesetzeslücke im Bereich des Jugendschutzes schließt. Derzeit ist der Verkauf von E-Zigaretten und E-Shishas an Minderjährige nicht verboten – auch dann nicht, wenn die Flüssigkeitsmischungen Nikotin enthalten. Das muss sich ändern!”

Huml warb zugleich erneut für einen konsequenten Verzicht aufs Rauchen. Damit ließen sich gefährliche Krankheiten vermeiden. Schätzungen zufolge erkranken zum Beispiel pro Jahr im Freistaat etwa 5.900 Menschen neu an Lungenkrebs. Im Jahr 2013 gab es in Bayern rechnerisch 26,2 Lungenkrebssterbefälle je 100.000 Einwohner, im Bundesdurchschnitt waren es 33,7 ...

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