BFH konkretisiert Bagatellgrenze zu Abfärbewirkung von gewerblicher auf freiberufliche Tätigkeit einer GbR

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Eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR), die neben ihrer frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit auch gewerb­lich tätig ist, muss für sämt­li­che Ein­künfte Gewer­be­steuer zah­len. Denn ihre gewerb­li­che Tätig­keit färbt auf die frei­be­ruf­li­che ab, und was sie ein­nimmt, gilt grund­sätz­lich als Ein­kunft aus einem Gewer­be­be­trieb. Seit 1999 (Urt. v. 11.8.1999, Az. XI R 12/98) gilt dabei aber eine Baga­tell­grenze: Aus Grün­den der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit, so der Bun­des­fi­nanz­hof (BFH), greife jeden­falls bei einem gewerb­li­chen Anteil von nur 1,25 Pro­zent der Gesamt­um­sätze die Abfär­be­wir­kung nicht ein.

Nun­mehr hat das Gericht seine Recht­spre­chung kon­kre­ti­siert (Urt. v. 27.8.2014, Az. VIII R 41/11) ...

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