StMUV: Wilderei im Bayerischen Wald nicht hinnehmbar / 10.000 Euro Belohnung für Hinweise zu Luchstötungen

28. Mai 2015

Die illegale Tötung streng geschützter Arten muss konsequent verfolgt und bestraft werden. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München:

“Kriminelles Verhalten ist nicht hinnehmbar. Die speziellen Umstände machen die aktuelle Tat im Bayerischen Wald besonders abstoßend. Die zuständigen Ermittlungsbehörden müssen alles Notwendige unternehmen, um die Tat so schnell wie möglich aufzuklären. Die Ermittler erhalten dabei durch die Naturschutzbehörden jede benötigte Unterstützung.”

In der Zeit vom 14. bis 17. Mai wurden im Bereich des Lamer Winkels (Lkr. Cham) insgesamt vier Vorderpfoten von Luchsen gefunden. Das Landesamt für Umwelt (LfU) hat unmittelbar Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Regensburg wegen des Verdachts einer Umweltstraftat erstattet. Nach Auffassung des Umweltministeriums kommt hier auch der Tatbestand eines besonders schweren Falls einer Umweltstraftat in Betracht.

Scharf: “Der wiederholte systematische Angriff auf die grenzüberschreitenden Artenschutzbemühungen im Bayerischen Wald ist nicht hinnehmbar ...Zum vollständigen Artikel

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