Auftragsdatenverarbeitungsvertrag nach Vorlage des BayLDA

von Ingo Kaiser

Überraschenderweise passiert es immer noch sehr häufig, dass Dienstleister unserer Mandanten aus allen Wolken fallen wenn Sie einen Auftragsdaten-verarbeitungsvertrag mit unserem Mandant abschließen sollen. Seit 2009 jedoch ist eine vertragliche Regelung der Auftragsdatenverarbeitung durch § 11 BDSG gesetzlich vorgeschrieben und geregelt. Das BayLDA hat zu dieser Thematik ein Informationsblatt veröffentlicht, das sich wunderbar dafür eignet, sich sträubende Dienstleister aufzuklären. Hier einige der wichtigsten Auszüge...

AUFTRAGSDATENVERARBEITUNG UND FUNKTIONSÜBERTRAGUNG

Auftragsdatenverarbeitung sind regelmäßig z. B. folgende Dienstleistungen

die dv-technischen Arbeiten für die Lohn- und Gehaltsabrechnungen oder die Finanzbuchhaltung, Outsourcing personenbezogener Datenverarbeitung im Rahmen von Cloud-Computing, die Werbeadressenverarbeitung in einem Lettershop, die Kontaktdatenerhebung durch ein Callcenter ...

Keine Auftragsdatenverarbeitung sind z. B.

die Auslagerung bzw. externe Inanspruchnahme von Aufgaben/Funktionen wie Personalverwaltung, Mitarbeiterrekrutierung, Vertragskundenbetreuung, Finanzberatung, Steuerberatung, Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, Inkassotätigkeit mit Forderungsübertragung, Sachverständigen- bzw. Gutachterbeauftragung, usw. an/durch ein verbundenes Unternehmen oder sonstige Dritte mit dort eigenverantwortlicher Wahrnehmung. Dies geht über Hilfstätigkeiten bzw. dv-technische Unterstützungen hinaus und betrifft extern in Anspruch genommene fachlich-intellektuelle Tätigkeiten von Spezialisten; die hierzu notwendige Weitergabe von Daten durch den Auftraggeber bedarf einer speziellen Rechtsgrundlage nach § 4 Abs ...

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