StMUV: Einschüchterung darf kein Geschäftsmodell sein / Klare Grenzen für unseriöse Inkasso-Firmen

27. Mai 2015

Unberechtigte Forderungen dürfen nicht durch die Einschüchterung von Verbrauchern durchgesetzt werden. Deshalb braucht es strenge gesetzliche Grenzen für Inkasso-Unternehmen. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München:

“Ziel ist es, Verbraucher vor unseriösen Inkasso-Unternehmen zu schützen. Unseriöse und betrügerische Geschäftsmodelle müssen vom Markt. Bayern hat sich mit Erfolg dafür eingesetzt, dass Inkassounternehmen und Rechtsanwälte ihre Forderungen und Inkassogebühren klar und nachvollziehbar begründen müssen. Einige schwarze Schafe halten sich aber nicht an die Spielregeln. Häufig sind Inkassounternehmen, die mit Druck und Einschüchterung Verbraucher zur Zahlung unberechtigter Forderungen bewegen, nicht einmal registriert und agieren aus dem Ausland.”

Bayern hat daher einen Beschluss der aktuellen Verbraucherschutzministerkonferenz herbeigeführt, der den Bund aufgefordert, die 2013 zum Schutz der Verbraucher erlassenen Regelungen und die Wirksamkeit der Aufsicht zu überprüfen (red. Hinweis: TOP 43 der 11. VSMK v. 08.05.2015).

Scharf: “Es darf auch bei bei Inkasso-Unternehmen aus dem Ausland keine Aufsichtslücken geben ...Zum vollständigen Artikel


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