Bundesnetzagentur startet Frequenzversteigerung für mobiles Breitband

von Sören Rößner

Die Bundesnetzagentur hat heute in Mainz die Frequenzauktion für mobiles Breitband eröffnet.

“Die Frequenzen, die versteigert werden, sollen einen substantiellen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Deutschland leisten”, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. “Die Versteigerung endet, wenn keine weiteren Gebote auf die angebotenen Frequenzen mehr abgegeben werden. Es lässt sich heute weder sagen, wie lange die Auktion dauern wird, noch lässt sich seriös prognostizieren, welche Erlöse erzielt werden”, ergänzt Homann.

Insgesamt werden Frequenzen im Umfang von 270 MHz aus den Bereichen 700 MHz, 900 MHz, 1500 MHz sowie 1800 MHz versteigert. Ziel der Bundesnetzagentur ist es, dass mit dem Einsatz dieser Frequenzen eine nahezu flächendecke Versorgung der Bevölkerung mit Breitband-Internet erreicht wird – wie bisher schon mit mobiler Sprachtelefonie. Erfolgreiche Bieter müssen innerhalb von drei Jahren nach Zuteilung der Frequenzen jeweils eine flächendeckende Breitbandversorgung von mindestens 97 % der Haushalte in jedem Bundesland und 98 % der Haushalte bundesweit sicherstellen. Dabei sind Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde pro Antennensektor zu erreichen ...

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