Cyberattacke auf den Bundestag nicht unter Kontrolle

Am vergangenen Freitag wurde bekannt, dass Unbekannte die IT-Systeme des Bundestages angegriffen haben und der Angriff weiter andauert. Das Ausmaß des Schadens ist auch eine Woche später nicht absehbar, aber mittlerweile wird ein Geheimdienst hinter der Attacke vermutet.

Bislang heftigste Attacke

Einen solchen Angriff auf das Netz des Bundestags über mehrere Tage hat es noch nicht gegeben,

sagte laut der Zeit die Vorsitzende der IT-Kommission und Vizepräsidentin des Bundestags, Petra Pau (Linke).

Die Zeit berichtet weiter, dass es täglich 15 bis 20 Angriffe auf das Bundestagsnetz gibt. Anfang Januar wurden für mehrere Stunden die Internetseiten von Bundestag und Bundeskanzleramt lahmgelegt. Zu dem Angriff bekannten sich pro-russische Hacker aus der Ukraine.

Doch dieses Mal ist alles anders. Der Angriff zieht sich über Tage hin und die eingeschleuste Schadsoftware ist immer noch nicht unter Kontrolle. Wahrscheinlich fließen weiterhin Daten ab.

Neben Dienstcomputern in den Gebäuden des Bundestags sind offenbar auch etliche Rechner in Wahlkreisbüros von Abgeordneten betroffen. Sogar Rechner aus dem Parlamentsbüro der Bundeskanzlerin könnten dazugehören. Insgesamt könnten demnach mehrere Tausend Rechner Ziel der Cyberattacke geworden sein, meldet der Spiegel.

Daher kann es Monate dauern, bis das interne Netz des Bundestages wieder voll einsatzfähig ist. Mittlerweile kursiert sogar das Gerücht, dass die Sommerpause des Parlaments vorgezogen wird ...

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