StMELF: „Wildschwein-Problem gemeinsam lösen“ – Brunner will mit Maßnahmenpaket neue Impulse setzen

21. Mai 2015

Wildunfälle, Flurschäden, Seuchengefahr – die ständig wachsende Zahl an Wildschweinen im Freistaat hat höchst unerwünschte Begleiterscheinungen. Um das Problem zu entschärfen, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner jetzt ein Maßnahmenpaket zur nachhaltigen Reduktion der Schwarzwildbestände erarbeiten lassen – unter enger Einbindung von Jagdverband und Bauernverband.

„Wir brauchen neue Impulse für eine noch effizientere Bejagung und eine dauerhaft wirksame Bestandsregulierung“, sagte der Minister in München.

Den Schlüssel für den Erfolg sieht Brunner in der noch intensiveren Zusammenarbeit der Jäger, Grundeigentümer und Förster vor Ort. Sie sollen künftig unter anderem vermehrt Schwarzwild-Arbeitskreise gründen, noch stärker auf großräumige Bewegungsjagden setzen, die als „Kirrung“ bezeichnete Anlockfütterung revierübergreifend koordinieren, gezielt Schussschneisen in den Feldern anlegen, alle rechtlich zulässigen Möglichkeiten für eine noch effizientere Jagd bis hin zur Verlängerung von Jagdzeiten ausschöpfen und – sofern das Bundeskriminalamt die noch ausstehende waffenrechtliche Erlaubnis erteilt – in Problemregionen Nachtzieltechnik einsetzen. Alle notwendigen Informationen dazu gibt es ab sofort im neuen Wildtierportal (www.wildtierportal.bayern ...

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