ARAGs beschränkte Möglichkeiten

von Jürgen Melchior

Normalerweise wird nach entsprechender Kostendeckungszusage Klage erhoben und der Rechtsschutzversicherung zusammen mit einer Rechnung übersandt. Nicht so bei ARAG:

Erst einmal, fordert man weitere Belege an und will nach Eingang auf die Sache zurückkommen. Die Belege werden übersandt, eine Rückantwort erfolgt – nicht.

Auf entsprechende Erinnerung per Fax von heute wird man dann hektisch und reagiert binnen einer halben Stunde:

Wir versuchen nach Möglichkeit, Ihr Anliegen schnellstmöglich und abschließend zu erledigen. In diesem Fall benötigen wir jedoch noch Informationen.

Tatsächlich hatte ich diese teils schon per Rückfax vom o6.o5.2015 übersandt. Die Klage liegt ARAG bereits seit dem 30. März 2013 (!) vor.

Hat man diese bisher noch nicht gelesen oder nicht Klage verstanden? Die angeforderten (weiteren) Unterlagen sind daher denkbar irrelevant

Ferner möchte man von mir eine „aktuelle (!) Mandatsvollmacht”. Will man diese etwa ernsthaft anzweifeln?

Dann soll ich noch zur „Unwirksamkeit der Widerrufsbelehrung” Stellung nehmen. Warum? Steht alles in der Klage. Demnach entspricht diese einschlägiger BGH-Rechtsprechung. Um die dort beurteilte Fassung der Widerrufsbelehrung geht es auch hier ...

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