Wenn ein Speerwurfkampfrichter während eines Speerwurfwettkampfes durch einen Speerwurf tödlich verletzt wird.

von Matthias A. Jelenewski

Wird ein Speerwurfkampfrichter während eines Speerwurfwettkampfes durch einen Speerwurf tödlich verletzt, hat seine Witwe keinen Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung.

Das hat die 1. Kammer des Sozialgerichts (SG) Düsseldorf mit Urteil vom 17.03.2015 – S 1 U 163/13 – entschieden.

In dem der Entscheidung zugrunde liegenden Fall hatte die gesetzliche Unfallversicherung die Anerkennung des Unfalls des 74-jährigen Ehemanns der Klägerin als Arbeitsunfall abgelehnt. Dieser war

  • lizensierter Kampfrichter für Wettkämpfe der Leichtathletik und
  • während eines Speerwurfwettkampfs, als er, während der Speer sich noch in der Luft befand, auf die Stelle zuging, an der er den Aufprall innerhalb des Zielsektors vermutete, von dem Speer getroffen und tödlich verletzt worden.

Die gegen den ablehnenden Bescheid erhobene Klage der Witwe des tödlich Verunfallten, von der geltend gemacht worden war,

  • ihr Ehemann sei zwar nicht abhängig beschäftigt gewesen,
  • jedoch als Kampfrichter wie ein Beschäftigter vom Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung umfasst,

wies die 1. Kammer des SG Düsseldorf ab ...

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