Tödlicher Speerwurf als Arbeitsunfall?

von Liz Collet

Diese Frage musste ein Sozialgericht entscheiden im Fall der Klage einer Witwe eines tödlich verungl+ckten Speerwurfkampfrichters, die Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung beanspruchtet.

Ihr 74-jähriger Ehemann war lizensierter Kampfrichter für Wettkämpfe der Leichtathletik.

Während eines Speerwurfwettkampfes wurde er im August 2012 tödlich durch einen Speerwurf verletzt.

Er ging, noch während der Speer in der Luft war, auf die Stelle zu, an der er den Aufprall innerhalb des Zielsektors vermutete.

Sagen Sie nix. Bremsen Sie Ihr Kopfkino aus. Sie und ich wehren uns jetzt vehement gegen den im Hinterkopf pfeilschnell in die Erinnerung schnellenden legenderen Satz “Der ist mir direkt in den Speer, das Messer gelaufen”. Der Fall ist auch tragisch genug, ohne durch schwarzen Humor noch tragikomisch geraten zu müssen. Das ist nicht lustig!

Nachdem die gesetzliche Unfallversicherung eine Anerkennung des Unglücks als Arbeitsunfall ablehnte, machte die Klägerin geltend, ihr Ehemann sei zwar nicht abhängig beschäftigt gewesen ...

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