Staatskanzlei: Ministerrat berät über Tornado in Schwaben

19. Mai 2015

Ministerpräsident Horst Seehofer: „Dank an Hilfskräfte für großartigen Einsatz“ / Innenminister Joachim Herrmann: „Rund 600 Betroffene und Sachschaden an mehr als 200 Gebäuden“ / Finanzminister Dr. Markus Söder: „Freistaat will unbürokratisch helfen. Sofortgeld und Soforthilfen bei persönlicher individueller bzw. wirtschaftlicher Notlage“

Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung über die Situation nach dem Tornado in Schwaben in der Nacht vom 13. Auf den 14. Mai 2015 beraten, vom dem besonders im Landkreis Augsburg die Gemeinde Langweid, der Ortsteil Stettenhofen und die Gemeinde Thierhaupten sowie im Landkreis Aichach-Friedberg die Gemeinde Affing im Ortsteil Gebenhofen betroffen waren.

Ministerpräsident Horst Seehofer dankte den zahlreichen Hilfskräften vor Ort für ihre schnelle und professionelle Hilfe.

„Bei allen Verwüstungen und Schäden hat sich auch wieder einmal gezeigt: Wir können uns in Bayern auf unser Hilfeleistungssystem verlassen. Der Katastrophenschutz mit allen Beteiligten hat vorbildlich gehandelt und professionell Hilfe geleistet. Allen Helferinnen und Helfern gilt für ihren großartigen Einsatz mein Dank.“

Der Ministerpräsident zeigte sich auch beeindruckt von der spontanen Hilfe der Bürgerinnen und Bürger untereinander. Viele eilten zu ihren geschädigten Nachbarn, leisteten spontan Hilfe bei den Aufräumarbeiten, spendeten Geld, Sachen oder stellten Wohnraum zur Verfügung.

Seehofer: „Diese gegenseitige Hilfe untereinander ist das, was Bayern ausmacht. Wir geben aufeinander Acht und helfen uns gegenseitig. Wir sind eine starke Gemeinschaft. Darauf können wir stolz sein.“

Innenminister Joachim Herrmann schilderte die Schadensbilanz des Unwetters:

“An mehr als 200 Gebäuden entstand erheblicher Sachschaden, davon an 180 Gebäuden im Landkreis Aichach-Friedberg. 30 Gebäude gelten als ganz oder teilweise einsturzgefährdet, zwölf Gebäude sind unbewohnbar ...Zum vollständigen Artikel

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