Partnermanagement und Buchhaltung in Franchisesystemen

von Martin Niklas

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Je größer und je komplexer strukturiert ein Franchisesystem ist, umso notwendiger und umso höher sind die Anforderungen an die innere Organisation und Struktur einer Systemzentrale. Gerade auch die internen Prozesse zwischen Franchisegeber und den einzelnen Franchisenehmern müssen hundertprozentig transparent sein und genauestens abgebildet werden können.

Erneuter Auslöser für eine solche Erkenntnis ist ein neues Urteil des Oberlandesgerichts Brandenburg, welches ein sehr großes und sehr populäres Franchisesystem aus der Gastronomiebranche für Unübersichtlichkeit und Ungenauigkeit bei der Buchhaltung und bei der Registrierung der Partnerumsätze abgestraft hat.

Keine Chance mit intransparenter Gebührenaufschlüsselung

Ein Franchisenehmer sollte rückständige Franchise- und Werbegebühren für drei Franchise-Outlets in Höhe von knapp 100.000 € zahlen. Der Franchisenehmer hat in beiden Instanzen gewonnen. Er hat allerdings keineswegs deshalb gewonnen, weil es keine entsprechenden Rückstände gegeben hätte, sondern ausschließlich deshalb, weil der Franchisegeber nicht in der Lage war, die geltend gemachte Gebührenforderung überschaubar, transparent, und für das Gericht nachvollziehbar darzustellen ...

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