Komplette Schlafzimmereinrichtung irreführend?

von Clemens Pfitzer

Bei Werbeaussagen steckt der Teufel manchmal im Detail. So sah sich ein Möbelhaus dem Vorwurf irreführender Werbung ausgesetzt, weil es mit einer kompletten Schlafzimmereinrichtung warb. Der Bundesgerichtshof musste sich letztendlich damit befassen.

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Ein Möbelhaus warb in einem Prospekt als Zeitungsbeileger unter anderem für Schlafzimmermöbel. Auf einer Doppelseite war oben in der Mitte ein Schlafzimmer mit einem Doppelbett abgebildet, auf dem eine Matratze und Decken sowie Kissen lagen. Bei der Abbildung befanden sich ein Preis und darunter die Angabe “Schlafzimmer komplett”. Zudem befand sich auf der Werbeseite ein Kasten mit Hinweis “KOMPLETT” worunter fett hervorgehoben die Bestandteile “DREHTÜRSCHRANK”, “DOPPELBETT” und “NACHTKONSOLEN” genannt waren.

Um unteren Rand der Anzeige stand in kleiner Schrift “Ohne Lattenroste, Matratzen, Beimöbel und Deko”.

Ein Wettbewerbsverein hielt diese Werbung für irreführend, da der Begriff “KOMPLETT” suggeriere, dass der Preis auch Lattenrost und Matratze umfasse ...

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