Bayerisches LSG: Nierenkarzinoms als Schädigungsfolge bei einem Radarmechaniker der Bundeswehr

von Liz Collet

Was kümmert mich das Sachverständigengutachten, das eingeholt wurde, wenn mir das Ergebnis nicht gefällt?

Nix. Manchen Richter ………nix.

Könnte mancher – bissi flappsig formuliert – denken. Oder sagen. (Tun wir natürlich nicht. Obwohl….?)

Beim folgenden Fall:

Ein Berufssoldat bei der Bundeswehr, dort als Radarmechaniker tätig, beantragte 2002 die Feststellung von Schädigungsfolgen nach dem Soldatenversorgungsgesetz für eine Erkrankung der Schilddrüse und ein Nierenzellkarzinom.

Die beklagte BRD lehnte dies mit Bescheid 2003 und Beschwerdebescheid 2008 ab, weil der Kläger bei seiner Tätigkeit als Radarmechaniker zwar Röntgenstrahlung und radioaktiver Leuchtfarbe ausgesetzt gewesen sei, die Gesamtdosis der Strahlenbelastung aber für die gesundheitliche Schädigung nicht ausreiche. Ein Ursachenzusammenhang sei nicht wahrscheinlich ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK